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24.07.2017 :: Druckversion :: Sie befinden sich hier: Konzeption / 
Die Wichtel - Konzeption



 

Die Konzeption richtet sich an die Eltern und pädagogisch tätigen Mitarbeiter der Tageseinrichtung für Kinder „Die Wichtel“. Ziel ist es den Rahmen für die Arbeit in der Einrichtung zu beschreiben. Dieser Rahmen entspricht dem momentanen Stand der Arbeit. Darüber hinaus soll die Konzeption Ansatz für eine weitere Entwicklung und Reflexion bieten.

 

2. BuK e.V. und die Tageseinrichtung für Kinder ”Die Wichtel”

Die treibende Kraft hinter der Forderung nach Kinderbetreuungsmöglichkeiten außer Haus sind vor allem die arbeitenden Mütter. Beruf und Kind (BuK) e.V. ist aus einer solchen Initiative entstanden. Der Verein finanziert sich über Mitgliedsbeiträge und Spenden und hat sich zum Ziel gesetzt, Eltern mit Kindern die Berufstätigkeit zu ermöglichen. BuK e.V. ist Träger der privaten Tageseinrichtung für Kinder „Die Wichtel“ und als solcher für die Einrichtung verantwortlich. Er entscheidet über die Finanzen, den Betrieb der Tageseinrichtung für Kinder und ist Arbeitgeber der Mitarbeiter/innen.

 

Unterstützt wird die Tageseinrichtung für Kinder von der Stadt Heidelberg, vom Land Baden-Württemberg und von folgenden Heidelberger Firmen und Institutionen: Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ) Heidelberg, Springer-Verlag Heidelberg, die Max-Planck-Institute Heidelberg und Heidelberg Cement. Diese Firmen und Institutionen manifestieren mit der Förderung unserer Einrichtung ihr Interesse an der Unterstützung der Berufstätigkeit ihrer Mitarbeiter und die Bereitschaft für die Übernahme von Verantwortung auch für den außerberuflichen Bereich.

 

3. Rahmenbedingungen

 

3a. Äußere Rahmenbedingungen

Die Kindertageseinrichtung „die Wichtel“ befindet sich im Neuenheimer Feld 583, 69120 Heidelberg. Es werden 88 Kinder in drei Krippen-, einer altersgemischten sowie zwei Kindergartengruppen betreut. Es werden Kinder ab 6 Monaten aufgenommen. In allen Gruppen werden allein Ganztagesplätze vergeben.

Bei der Vergabe der Einrichtungsplätze finden folgende Kriterien Anwendung:

• Platz auf der Warteliste

• Geschwisterkinder

• Mitwirkung der Eltern im Verein (Vorstandsarbeit)

• Zugehörigkeit zu einem Sponsor-Unternehmen

• Gruppenstruktur in der Einrichtung

• Gewünschtes Aufnahmedatum

 

Die Öffnungszeiten können von der Mitgliederversammlung, entsprechend der Nachfrage, festgelegt werden. Montags bis donnerstags ist die Einrichtung von 7:45 – 18 Uhr und freitags von 7:45 – 17 Uhr geöffnet. Die jährlichen Schließzeiten von 2 Wochen werden übers Jahr verteilt und den Eltern frühzeitig schriftlich mitgeteilt.

Die Tageseinrichtung für Kinder „Die Wichtel“ bietet den Kindern und Eltern Kontinuität, Verlässlichkeit und qualifizierte, überkonfessionelle Betreuung.

Die personelle Besetzung richtet sich zum Einen nach den persönlichen Qualifikationen der Bewerber/ innen und zum Anderen nach den jeweils gültigen Bestimmungen des Kommunalverbands für Jugend und Soziales Baden-Württemberg und des Kinder- und Jugendamts der Stadt Heidelberg. Eine weitere Bedingung ist die Vorlage eines Führungszeugnisses, gemäß des §72a SGB VIII, bei Neueinstellung sowie nach 5 Jahren Beschäftigung des Mitarbeiters beim Arbeitgeber.

 

Die neuen Räumlichkeiten im Technologiepark Heidelberg sind so ausgerichtet, dass den Kindern eine vielfältige und anregende Umgebung geboten wird. Ein direkter Zugang zum Außenspielgelände ermöglicht den Kindern eine selbständige und intensive Nutzung dieses Bereiches. Ein separater Elternbereich erlaubt den Familien, die Einrichtung als Treffpunkt wahrzunehmen.

 

3b. Rechtliche Rahmenbedingungen

Wir, die Mitarbeiter der Kindertageseinrichtung „die Wichtel“ arbeiten nach den Grundlagen der nachtstehenden Rechtsvorschriften:

 

a) Kinder – und Jugendhilfegesetz (SGB VIII / KJHG) der Bundesrepublik Deutschland - - insbesondere der Einbeziehung des §8a (http://www.sozialgesetzbuch-sgb.de/sgbviii/8a.html)

b) Kindertagesbetreuungsgesetz (KiTaG) des Landes Baden-Württemberg

c) Verordnung für Kindertageseinrichtungen (KiTa-VO) des Landes Baden- Württemberg

d) Orientierungsplan für Bildung und Erziehung in Tageseinrichtungen für Kinder in Baden-Württemberg

 

in der jeweils gültigen Fassung.

 




4. Erzieherischer Auftrag und Ziel der Arbeit in der Einrichtung

 

Die Tageseinrichtung für Kinder arbeitet familienergänzend und fördert die Gesamtentwicklung des Kindes ab dem Alter von 6 Monaten bis zum Schuleintritt.

 

In einer Atmosphäre der Geborgenheit und des Vertrauens in der Tageseinrichtung sollen dem Kind vielfältige Möglichkeiten zur Auseinandersetzung mit sich selbst und seiner Umwelt gegeben werden. Ein breites Bildungsfundament, vorgegeben durch den neuen „Orientierungsplan für Bildung und Erziehung in Tageseinrichtungen für Kinder in Baden-Württemberg“, erleichtert es dem Kind mit seiner ganzen Persönlichkeit auf die neue Wissensgesellschaft zugehen zu können. Multikulturelle Einflüsse wollen wir nutzen und damit dem Kind zu einem offenen Weltbild verhelfen. Unser qualifiziertes Personal bleibt durch fachbezogene Fortbildungen und mit hohem erzieherischem Engagement am Ball.

 

Zur frühkindlichen Erziehung und Bildung gehören das Hinführen der Kinder zur Ich-, Sozial-, Sach-, und Lern-Kompetenz. Dabei ist uns eine ganzheitliche Erziehung wichtig, die wir durch Elemente der Reggio-Pädagogik

(www.dialogreggio.de) erreichen.

 

Kinder besitzen die Fähigkeit aus alltäglichen Situationen wichtige Lerninhalte rauszufiltern und sich anzueignen. Diese Fähigkeiten wollen wir aktiv unterstützen, indem wir mit unseren Angeboten/Projekten das Spielen und Lernen eng verknüpfen. Dabei hilft uns die

„Kopf – Herz – Hand“ Methode (das Lernen wird durch positive Emotionen und das „Begreifen“ des Lerninhaltes begünstigt).

 

Unsere Konzeption ist eingebettet in den Jahreskreis und die Kinder werden an die jahreszeitspezifischen Feste und Ereignisse herangeführt.

 

Jeder unser pädagogisch tätigen Mitarbeiter hat ein Spezialgebiet, worin er/sie sich kontinuierlich weiterbildet. Von den daraus resultierenden Projektarbeiten oder speziellen Angeboten können die Kinder direkt profitieren. Dabei liegt uns die naturwissenschaftliche Früherziehung sehr am Herzen.

Für die älteren Kinder der „Roten und Grünen Gruppe“ (Ganztags-Kindergarten) wird neben einer Englischstunde pro Woche auch ein Vorschulprogramm „Schülertreff“ angeboten, das gezielt die Kompetenzbereiche: Ich-, Sozial-, Sach- und Lernmethodische Kompetenz fördert.

 

5. Der Start in Krippe oder Kindergarten - nach dem Berliner Eingewöhnungsmodell

 

Beim Eintritt in eine Kindertagesstätte handelt es sich um einen Übergang, bei dem für viele Familien zum ersten Mal die Interaktion zwischen der Familie und einer Einrichtung im Mittelpunkt steht. Zur vertrauten Familie, zu Kontakten in der direkten Lebensumgebung kommt der Lebensraum Kindertagesstätte hinzu. Es ist ein Neuanfang, der eine Vielzahl von Veränderungen mit sich bringt. Eine behutsame Eingewöhnungsphase in Zusammenarbeit mit den Eltern ist eine Grundvoraussetzung für das Wohlergehen des Kindes in unserer Tageseinrichtung. Damit der Übergang vom Familien- in den Kitaalltag so harmonisch wie nur möglich verläuft, orientieren wir uns am „Berliner Eingewöhnungsmodell“.

 

(Phasen des Berliner Eingewöhnungsmodells)

 

Dauer der Eingewöhnung:

In den meisten Fällen dauert die Eingewöhnung 14 Tage, im Einzelfall auch mal drei Wochen, bei manchen Kindern sind sechs Tage ausreichend. Weniger als sechs Tage sind auf jeden Fall zu kurz. Wie lange das Kind begleitet werden muss, sollte sich am Verhalten des Kindes orientieren. Wenn das Kind sehr ängstlich reagiert, kann die Eingewöhnung auch mal drei Wochen dauern.

In der Regel verläuft die Eingewöhnung bei Kindergartenkindern schneller. Jedoch sollte sich die Dauer der Eingewöhnung auch hier am Verhalten des Kindes orientieren.

 

Quelle: Laewen, H.-J., Andres, B .& Hédervári, É.: Die ersten Tage – ein Modell zur Eingewöhnung in Krippen und Tagespflege. Berlin (1990). Cornelsen Verlag Scriptor. Berlin, Düsseldorf, Mannheim (2007)

(Ergänzungen aus dem Elternheft KiTa „die Wichtel“)

 

6. Das Spiel des Kleinkindes (1/2 – 2 Jahre)

 

Unsere Einrichtung fördert das Spiel des Kindes. Im Spiel entwickelt es seine Persönlichkeit und erfährt seine Umwelt. Es lässt seiner Phantasie freien Lauf, es träumt, zaubert und hat immer neue Ideen. Der Einfallsreichtum und die Spontaneität lässt sich ab frühester Kindheit fördern. Schon bei den Säuglingen können die pädagogisch tätigen Mitarbeiter mit häufigem liebevollen Sprechen und Singen, auch wenn noch keine Antwort kommt, die Phantasie und Sinne anregen. Durch ein vielfältiges Angebot zur Entdeckung der Umwelt mit allen Sinnen lässt sich die Kreativität beim Spiel des Kindes steigern: z.B. mit Holz, Wolle, Schachteln oder Pappkartons. Für das Rollen- und Puppenspiel halten wir eine Kiste mit alten Kleidungsstücken bereit und zum Werken, Basteln und Bauen werden interessante Materialien angeboten.

 

Damit die Kinder sich im Spiel ausleben können, ist es wichtig, den Tagesrhythmus einzuhalten, sowie Hektik und Unregelmäßigkeiten zu vermeiden. Ein Kleinkind braucht nicht viel, sondern sinnvolles Spielzeug, das die Phantasie anregt. Ebenso reicht eine kleine Anzahl an Bilderbüchern, Geschichten und Märchen aus. Wichtig ist bei den Jüngsten, dass das Erzählte oder Gezeigte (nicht von der Kassette) sich über einen längeren Zeitraum wiederholt. Unsere pädagogisch tätigen Mitarbeiter zeigen Verständnis und innere Anteilnahme am Spiel der Kinder. Das heißt nicht das Kind ununterbrochen zu beschäftigen, sondern ihm Ruhe, Raum und das geeignete Spielzeug zu geben. Zu Beginn wird eine kleine Anregung oder Hilfe gegeben, worauf sich das Kind zurückziehen kann. Denn nur so lernt es, sich mit den Spielsachen auseinander zu setzten und eigene Erfahrungen zu sammeln, die zur Selbstständigkeit führen.

 

In fremder Umgebung sammeln die Kinder ganz neue Erfahrungen. Sie müssen Spielzeug teilen, und sich auch wehren können, wenn ihnen etwas fortgenommen wird. In der Gruppe spielen die Kinder noch nebeneinander her. Sie wechseln schnell ihre Partner, zeigen aber schon Sympathie oder Antipathie für Spielgefährten. Sie ahmen Eigenheiten anderer Kinder nach und greifen verbale Äußerungen auf. Deshalb sollten die pädagogisch tätigen Mitarbeiter besonders positive Begebenheiten hervorheben und loben, den negativen wird hingegen ein kleinerer Stellenwert gegeben.

 




7. Die Bedeutung des Freispiels für Kinder ab 2 Jahren

 

Im Freispiel geben die pädagogisch tätigen Mitarbeiter den Kindern die Möglichkeit, in einem bestimmten Zeitrahmen ihren persönlichen Neigungen nachzugehen und Spielpartner selber auszusuchen: z.B. beim Rollenspiel in der Puppenecke, beim Bauen in der Bauecke, beim Brettspiele oder Puzzle. Rollenspiele sind psychologisch von besonderer Bedeutung, da die Kinder darin eine andere Person verkörpern und auf diese Weise den Alltag bewältigen. Das Rollenspiel ist somit eine der wichtigsten Spielerfahrungen der Kinder. Dabei haben pädagogisch tätige Mitarbeiter anleitende und beratende Funktion und können die Kinder dahingehend unterstützen, ihre individuellen Vorstellungen umzusetzen.

 

Im Freispiel erlebt das Kind alle wichtigen Verhaltensweisen und Ereignisse, die für das Heranwachsen und für das soziale Verhalten eine prägende und wichtige Rolle spielen. Dazu gehören nicht nur die Erfahrungen, die es mit sich selbst macht, sondern auch jene mit anderen Kindern. So kann es seine Spielkameraden oder sich selbst als hilfsbereit oder egoistisch erfahren.

Bastelt ein Kind beispielsweise alleine und weiß nicht weiter, so besteht nicht nur die Möglichkeit, dass die Erwachsenen zu Rate gezogen werden; oft geben die anderen Kinder Ratschläge und Anregungen und sie helfen sich untereinander. So wird die Hilfsbereitschaft gefördert und damit auch das Gemeinschaftsgefühl der Gruppe gestärkt. Zusätzlich motiviert man gerade kontaktschwache Kinder, auf andere zuzugehen.

Anderseits wird ein Kind auch im Freispiel die Erfahrung machen, dass andere es nicht unterstützen, sondern zurückweisen oder nicht mit einbeziehen. Auch diese negative Erfahrung müssen die Kinder machen und lernen damit umzugehen.

Gerade in einer Tageseinrichtung für Kinder, wo so viele Beschäftigungsmöglichkeiten angeboten werden, ist es wichtig, dass ein Kind seine Konzentration auf ein bestimmtes Spiel richtet, für das es sich alleine entschieden hat. Beschäftigt sich ein Kind alleine oder mit anderen zusammen, dann wird nicht nur seine Ausdauer gefördert, es gewinnt auch an Selbstvertrauen (denn schließlich ist ein fertiges Puzzle ein ungeheures Erfolgserlebnis).

 

8. Die Bedeutung der Spiel- und Angebotsformen

 

Das gemeinsame Spielen und Erleben mit der Gruppe lässt die Kinder die innere Verbundenheit freudig empfinden. Es stärkt das Vertrauen zueinander und damit das Gefühl der Geborgenheit.

Mit den Fingerspielen werden die ersten Fäden zur Außenwelt geknüpft; die Maus, der Wurm, der Wind, der Baum usw. Die Fahne draußen auf dem Turme wird herbeigezaubert, was die Kinder aufgeschlossen für die Umwelt macht. Durch die einfachen Reime der Verse wird der Wortschatz erweitert und das Gehör geschult. Viele Fingerspiele lassen sich mit kleinen Basteleien auch optisch darstellen. Die pädagogisch tätigen Mitarbeiter führen Puppen- und/oder Tischtheater vor.

 

Gesang, Musik und rhythmisches Sprechen fordert Kinder zum Bewegen, Tanzen, Drehen und Klatschen auf. Kreis- und Bewegungsspiele werden von allen Kindern sehr geliebt. Mit einfachen Liedern und Versen lassen sich z.B. Autos, Züge, schleichende Katzen, stampfende Elefanten in Bewegungsspiele umsetzen. Da die Witterung es nicht zu jeder Jahreszeit zulässt, sich im Freien zu bewegen, kann man auch im Gruppen- oder im Turnraum mit ein wenig Phantasie dem natürlichen Bewegungsdrang unserer Kinder nachkommen.

 

Für die Kinder sollen Angebote/Aktivitäten ein Kennen lernen der verschiedenen Materialien sein. Das Ergebnis steht nicht im Mittelpunkt. Im Vordergrund steht das Ausprobieren mit Papier, Wachsmalstiften, Knete, Farben, Kleber, Schere usw.

Gemeinsam Bilderbücher betrachten, vorlesen oder Geschichten erzählen, dient als gemütliche Ruhepause und Kuschelzeit.




9. Erfahrungen in der Gruppe

Das Leben in einer Gemeinschaft gibt dem Kind Geborgenheit und Sicherheit. Ältere Kinder lernen Rücksicht zu nehmen auf jüngere, jüngere Kinder lernen wiederum von den älteren die Gruppenregeln. Soziales Verhalten bedeutet die Beachtung von bestimmten Regeln im Umgang miteinander. Diese Regeln schließen die Rücksichtnahme auf die Bedürfnisse der anderen Kinder mit ein. Die Kinder lernen so, die Gefühle der anderen

• zu verstehen

• zu akzeptieren

• und zu respektieren.

Gleichzeitig lernt das Kind, seine eigenen Bedürfnisse und Interessen anderen mitzuteilen oder sie zu verteidigen. Die Kinder werden darin gestärkt sich in Situationen, in denen sie ihre Grenzen verletzt sehen, sich Hilfe bei ihnen vertrauten Personen zu holen. Kindergartenkinder ab 4 Jahren können am Projekt Kindergartenplus (http://www.kindergartenplus.de/) teilnehmen. Ein Projekt zur Stärkung der emotionalen und sozialen Kompetenzen.

Dadurch wird das Selbstwertgefühl gestärkt. Die pädagogisch tätigen Mitarbeiter vermitteln jedem einzelnen Kind immer wieder, dass es angenommen und akzeptiert wird. Sie versuchen sein soziales Verhalten positiv zu verstärken.

Konflikte sowie unterschiedliche Befindlichkeiten des Einzelnen gehören zum Gruppenalltag. Die Kinder müssen lernen, mit Konflikten umzugehen und sie zu bewältigen. Den Kindern wird bewusst gemacht:

• nicht wer stärker oder älter ist, hat das Recht auf seiner Seite

• nicht mit Gewalt, sondern mit Worten soll man verhandeln

• gemeinsam kann man Lösungswege suchen

• auf Kompromisse ist einzugehen

• aus dem Gegeneinander sollte ein Miteinander geschaffen werden

Die Erziehung zur Selbstständigkeit hat in der Gruppe besonderen Stellenwert. Das Kind erfährt, dass es bestimmte Dinge schon alleine kann. Es lernt so, Verantwortung zu tragen, und dies stärkt wiederum sein Selbstwertgefühl.

 

10. Zusammenarbeit mit Eltern

Die Eltern werden als wichtigster Partner in der pädagogischen Arbeit gesehen. Sie delegieren einen großen Teil der Erziehung ihrer Kinder an die Einrichtung. Auf Basis des gegenseitigen Verständnisses und der gegenseitigen Akzeptanz ist eine offene Diskussion und eine enge Zusammenarbeit zwischen den Eltern und der pädagogisch tätigen Mitarbeitern Grundlage einer guten Betreuung. Durch eine vertrauensvolle Zusammenarbeit und den regelmäßigen Austausch können auf familienberatende Themen und Unterstützungsmaßnahmen hingewiesen werden. www.die-wichtel.de/index.php

 

Die pädagogisch tätigen Mitarbeiter führen mit den Eltern regelmäßig Einzelgespräche über die Entwicklung des Kindes. Dieser Austausch fördert sowohl das gegenseitige Verständnis als auch die gegenseitige Information.

Sollte Beratungsbedarf über diese Erzieher-Eltern-Gespräche hinaus gehen, unterstützen wir gern, Hilfestellungen bei kooperierenden Fachberatungen einzuholen. Ein niedrig-schwelliges Beratungsangebot kann von einer Fachkraft vom "Analytischen Institut für Kinder- und Jugendlichen Psychotherapie in Heidelberg" in den Kitaräumlichkeiten wahrgenommen werden. (http://www.akjp-hd.de/). Diese Termine der Fachberatung sowie Neuigkeiten im laufenden Betrieb der Einrichtung geben Aushänge am „White-Board“ und an den Gruppenraumtüren Information. Darüber hinaus können sich die Eltern bei Fragen direkt an die Mitarbeiter wenden oder über den Elternbeirat Vorschläge und Wünsche an das Team geben.

 

Eine aktive Elternarbeit wird vom Verein als Aufnahmekriterium gesehen. Eltern sollen eigene Initiativen starten und realisieren, dabei aber die Vereinbarkeit mit der Tagesarbeit in der Einrichtung und die Übereinstimmung mit der Konzeption berücksichtigen.

 

Zusammenfassend werden folgende Kommunikationsmöglichkeiten angeboten:

• Elternabende mit Sachinformationen

• Elternabende mit gemütlichem Beisammensein

• Mitgliederversammlung

• Elternbeirat

• Feste in der Einrichtung mit Kindern und Eltern

• Ausflüge

• Kurze Gespräche zwischen Tür und Angel

• Elterngespräche nach Absprache mit der Gruppenleitung

• Sprechstunde bei der Kita-Leitung

• Schriftliche Informationen an die Eltern vom Vorstand und der Leitung

• Gruppentagebuch

• Gruppennachrichten

• Informationsbrett (White-Board) im Elternbereich

 

11. Teamarbeit der pädagogisch tätigen Mitarbeiter

 

Dem gesamten Team liegt die Sicherung und weitere Steigerung der Qualität unseres Betreuungsangebotes sehr am Herzen. In monatlich stattfindenden Team- und Gruppensitzungen werden neue Ideen, Anregungen (auch von Eltern) und eventuell auftretende Schwierigkeiten ausführlich besprochen. Die dadurch geförderte intensive Zusammenarbeit aller Beteiligten erleichtert zusätzlich die gemeinsame Planung und Durchführung gruppenübergreifender Anlässe.

An vier Qualitätstagen im Jahr, an denen keine Betreuung stattfindet, widmen sich die Mitarbeiter intensiv verschiedensten Themen. In Gruppenarbeit, in Diskussionsrunden sowie im Selbststudium werden rechtliche, pädagogische und reflexive Themen bearbeitet. Nach den Methoden des Nationalen Kriterienkatalogs (nach Tietze 2007 et al) wird der pädagogische Alltag reflektiert und nach einer fachlichen Orientierung werden neue Qualitätsziele gesetzt. Diese Ziele werden in regelmäßigen Abständen evaluiert und moduliert.

 

12. Kooperationen

 

Im Hinblick auf ein problemloses Überwechseln in die Grundschule kooperiert unsere Tageseinrichtung für Kinder mit der „Bilingualen Ganztagsgrundschule“ des Englischen Institutes Heidelberg und der Tiefburgschule in Handschuhsheim. Darüber hinaus bestehen Zusammenarbeiten mit anderen Einrichtungen für Kinder.


Förderer
Stadt Heidelberg
und
Kommunalverband für Jugend und Soziales - Landesjugendamt
 
dkfz - Deutsches Krebsforschungszentrum
Max-Plank-Gesellschaft
Springer Nature
Heidelberger Cement
Sparkasse Heidelberg
Technologiepark Heidelberg
Partner
Tiergarten Heidelberg
Mitglied bei
Der Paritätische · Baden-Württemberg